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Es gibt verschiedene Möglichkeiten, das MIND UNDER CONSTRUCTION/ denkforsch.de-Team zu erreichen:

  •  Dr. Gehirnthaler hat die parallele Semiotik begründet und ist Vorsitzender der Gesellschaft für parallele Semiotik. Er kümmert sich als Chefontologe vor allem um die Koordination der Meta-, Para-, Peri-, Epi-, Krypto- und Subtextebenen auf dieser Webpräsenz. Anliegen an den Doktor können Sie Montags bis Donnerstags 10:00 h bis 14:00 h in der Bürgersprechstunde von Groß-Pusemuckel Ost äußern. In dringenden Fällen erreichen Sie seinen Avatar über das Büro des marsianischen Botschafters unter 0083-23518-942-TRYAGAIN. Weitere Informationen zu Dr. Gehirnthaler finden Sie auch auf seiner Praxisseite.
  • Tilo Denkforsch ist Erster Sprecher sowie Thermodynamiker vom Dienst und zeichnet damit verantwortlich für die Balance aus eso- und exoterischen Inhalten. Er lässt sich über die karmische Sphäre kontaktieren: Rühren Sie einen Beutel Erdstrahlenpulver in einem Becher levitiertem Wasser an und verdünnen Sie die Mischung mit 5 Kubikmetern Agavendicksaft. Versprenkeln Sie die gesamte Brühe in Ihrem Wohnzimmer und warten Sie, am besten in der Lotusposition, bis ihr Telefon klingelt.
  • Theodor S. Flinck  vertritt als Großakquisitor die Cerebrosophische Liga.  Eine Verbindung funktioniert gemäß dem Gesetz der allgemeinen Informationsdiffusion. Schreiben Sie Ihre Frage auf einen Zettel, falten Sie diesen viermal und verstecken Sie ihn hinter dem Küchenschrank. Nach spätestens 14 Jahren sollten Sie eine E-Mail bekommen.
  • Frode Kolnitsch macht für M.U.C. alles, was mit Medien zu tun hat. Sie finden ihn mit endlicher Wahrscheinlichkeit in der nächsten Kneipe. Und mit Glück ist er ansprechbar.
  • Fitch Dorkelson, ist unser Mann in London. Er ist gerade nicht im Büro. Seine freundlichen Kollegen richten aber gerne Grüße aus.
  • Mit Dolf Cohn-Restik wollen Sie gar nicht sprechen.

 

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Die beleidigte Leberwurst

Auf eine Zeit lebte eine Blutwurst und eine Leberwurst in Freundschaft, und die Blutwurst bat die Leberwurst zu Gast. Wie es Essenszeit war, ging die Leberwurst auch ganz vergnügt zu der Blutwurst, als sie aber in die Haustüre trat, sah sie allerlei wunderliche Dinge, auf jeder Stiege der Treppe, deren viele waren, immer etwas anderes, da war etwa ein Besen und eine Schippe, die sich miteinander schlugen, dann ein Affe mit einer großen Wunde am Kopf und dergleichen mehr. Die Leberwurst war ganz erschrocken und bestürzt darüber, doch nahm sie sich ein Herz, trat in die Stube und wurde von der Blutwurst freundschaftlich empfangen. Die Leberwurst hub an, sich nach den seltsamen Dingen zu erkundigen, die draußen auf der Treppe wären, die Blutwurst tat aber, als hörte sie es nicht, oder als sei es nicht der Mühe wert davon zu sprechen, aber sie sagte etwa von der Schippe und dem Besen: »Es wird meine Magd gewesen sein, die auf der Treppe mit jemand geschwätzt hat«, und brachte die Rede auf etwas anderes. Die Blutwurst ging darauf hinaus und sagte, sie müsse in der Küche nach dem Essen sehen, ob alles ordentlich angerichtet werde, und nichts in die Asche geworfen. Wie die Leberwurst derweil in der Stube auf- und abging und immer die wunderlichen Dinge im Kopf hatte, kam jemand, ich weiß nicht, wers gewesen ist, herein und sagte: »Ich warne dich, Leberwurst, du bist in einer Blut- und Mörderhöhle, mach dich eilig fort, wenn dir dein Leben lieb ist.« Die Leberwurst besann sich nicht lang, schlich zur Tür hinaus und lief, was sie konnte; sie stand auch nicht eher still, bis sie aus dem Haus mitten auf der Straße war. Da blickte sie sich um, und sah die Blutwurst oben im Bodenloch stehen mit einem langen, langen Messer, das blinkte, als wärs frisch gewetzt, und damit drohte sie, und rief herab: »Hätt ich dich, so wollt ich dich!«

 

 

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